Neue Trends und Materialien in der ästhetischen Implantologie
Kursleiter

Luc und Patrick Rutten
- 1976 - 1979 Ausbildung im "Technisch Instituut voor tandprothese Anneessens" in Brüssel
- 1979 - 1984 siedelten wir nach Köln über; praktische Tätigkeitin verschiedenen gewerblichen und Praxislaboren
- Seit 1985 selbständige ZTM in Tessenderlo/Belgien, Schwerpunkt Keramik und Implantologie
- Einige internationale Journale
- Co-Autoren der Bücher "Implantatprothetik" Verlag Neuer Merkur und "Keramische Schichttechniken", Concept & Text Verlags GmbH
- Autoren des Fachbuchs "Implantat-Ästhetik", Teamwork Media Verlags GmbH
- Autoren des Fachbuchs "Crown - Bridge & Implants: The Art of Harmony", Teamwork Media GmbH, Fuchstal/Deutschland
- Im Fachbeirat der internationalen Fachzeitschriften "Dental Dialogue" (Nord-Amerika und Deutschland) und "Teamwork" (Deutschland) von der Teamwork Media Verlags GmbH Fuchstal/Deutschland
- 1990 Gewinner des Wettbewerbs "Newcomer ´90", organisiert durch "Das Dental Labor"/VNM/München
- Seitdem diverse Kurse und Referate in Australien, Europa, Japan, Israel, Süd-Afrika, Asien und U.S.A.
- Pilotlabor der Firma VITA
- Mitglieder der "dental excellence International Laboratory Group"
- Kursleiter an der IDEA (Interdisciplinary Dental Education Academy) in San Francisco/CA, VSA
- Mitglieder der ESCD (European Society of Cosmetic Dentistry)
Kursinhalt
Der Paradigmenwechsel. Zahntechnische Restaurationen mit Liebe zum Detail, aber dem Gesamtbild verpflichtet. Ästhetik ist weiß und rot. Die Zahntechnik trägt einen erheblichen Anteil der Verantwortung für die Ästhetik. Auch für die Rote. Der Patient fordert Ästhetik und Wohlbefinden.
Programm
Theoretischer Teil
die Power-Point Präsentation "Die Kunst der Harmonie" erläutert:
- Die Grundlagen für CAD/CAM metallfreie Restaurationen in der
prothetischen Zahnheilkunde: Planung und Übersicht
- den Vergleich Aluminiumoxid versus Zirkoniumdioxid: Materialwahl (die
Qual der Wahl?)
- die Vorbereitung von Zirkoniumdioxid: relativ neu und anders als andere
Materialien?
- Abutmentdesign in Zirkon
- verschraubte Implantatkronen versus zementierte
- die korrekte Verwendung des 3D-Master Farbrings:
Farbwert-Farbsättigung und Farbe
- den Einsatz der einzelnen Keramikmassen von VITA VM 9: der rationelle
individuelle Keramikaufbau - to the point & back to the basics
- die Bedeutung von Fluoreszenz und Opaleszenz: wo und womit?
- Ovate Pontic Gestaltung (konvexe Zwischenglieder)
- rosa Gingivakeramik: wann und wo
- Oberflächenbearbeitung
- rote Ästhetik und Emergenz Profil
- faziale Harmonie

Praktischer Teil
Als praktische Arbeit wird eine dreigliedrige implantatgetragene Frontzahnbrücke auf Zirkoniumdioxid verblendet. Die individuelle Farbgestaltung mit dem 3D-Master Farbring steht im Vordergrund. Die Farbe der zu verblendenden Implantatbrücke wird bei einem Kursteilnehmer ausgesucht und wird dann naturgetreu mit Vita VM9 Massen geschichtet. Das verloren gegangene Hart- oder Weichgewebe wird durch die Verwendung einer rosa Gingivakeramik ersetzt. Wie man Zahnfleisch mit Hilfe von keramischen Massen imitieren kann, und dass Zahnfleisch nicht gleich Zahnfleisch ist, und dass man es genauso analysieren und rekonstruieren muss wie einen natürlichen Zahn, wird ausführlich demonstriert.

Chronologie des praktischen Teils
a) Im Labor vorzubereiten und zum Kurs mitzubringen ist:
- das im Vorfeld hergestellte Wax-up unter Berücksichtigung einer
Abstimmung von funktionellen und ästhetischen Aspekten
- der Silikonschlüssel zur korrekten Umsetzung des Zirkongerüsts
- das im Labor gefertigte Zirkoniumdioxidgerüst
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